Hausbau preiswert

Hausbau als Ausbauhaus - Massivhaus mit Eigenleistungen günstig bauen

"Das Ausbauhaus ist ein Haus, welches man ausbauen muss". Diese Aussage halten Sie für schwammig? Wir auch, weil man darunter nämlich alles mögliche verstehen kann. Es werden auch Häuser als "Ausbauhaus" angeboten, die besser die Bezeichnung "Rohbau" tragen sollten. Denn einzig klar ist bei diesem Begriff, dass es sich um ein Fertighaus oder Massivhaus handelt, bei dem der Innenausbau entweder komplett oder teilweise vom Bauherren übernommen wird. Demnach kann es sich auch um einen geschlossenen Rohbau handeln. Weil aber ein Rohbau auch recht unterschiedlich angeboten wird (ohne Fenster und Dach) sollten bei einem Ausbauhaus doch wenigstens die Außenwände, tragenden Wände (bei Massivbau), Fenster, Eingangstür und das Dach fertig gestellt sein.

Wir bieten Ihnen eine große Vielfalt an Massivhaus-Grundrissen für den Hausbau als Ausbauhaus:

Ausbauhaus bauen

Entgegen vielen Hausangeboten, die man auch als ein "Ausbauhaus" bezeichnet , ist bei pmb der Leistungsumfang klar und eindeutig definiert.
Bei uns wissen Sie, das dies Ihre Eigenleistungen sind:

  • Trockenbauarbeiten
  • Isolierung und Wärmedämmung
  • Fliesenarbeiten
  • Innentüren
  • Sanitärobjekte
  • Malerarbeiten
  • Fußbodenbeläge
  • Außenanlagen
  • Hausanschlusskosten

Der Unterschied zu vielen anderen Ausbauhaus-Anbietern ist sicher schnell erkennbar. Es sind bei uns alle grundlegenden Bauleistungen im Leistungsumfang enthalten. Die geplanten Eigenleistungen sind überschaubar und können mit etwas handwerklichem Geschick in vernünftiger Weise auch von Hobby-Handwerkern ausgeführt werden. Wenn Sie gern mehr als die aufgeführten Eigenleistungen erbringen können, kann das selbstverständlich vereinbart werden.
Unsere Ausbauhaus-Angebote resultieren aus der Überlegung, dass Bauherren mit wenig Eigenkapital durch Eigenleistungen eine Baufinanzierung ermöglichen können. Jedoch kann die vermeintliche Kostenersparnis beim Hausbau mit Eigenleistung schnell zur Kostenfalle werden. Übrigens: Was für den Hausbauer das Ausbauhaus, ist für den Autobesitzer der Carport Bausatz.

Bei Eigenleistungen gilt, sich die folgenden Fragen ehrlich zu beantworten:

  • Bin ich selbst oder die Bauhelfer für die erforderlichen handwerklichen Tätigkeiten qualifiziert ?
  • Habe ich genügend Verwandte, Freunde, Bekannte oder Nachbarn die auch zum richtigen Zeitpunkt abkömmlich sind ?
  • Sind die Kosten für Baustoffe, Haustechnik und dergleichen angemessen kalkuliert ?

In vielen Fällen wird die Kostenersparnis von Bauherren überschätzt und gleichzeitig der Aufwand für die Eigenleistungen von den Bauherren unterschätzt. Diese Problematik wird mit entsprechenden Werbeaussagen natürlich auch forciert. Zu bedenken ist jedoch folgendes:
Wer "nur" 10.000 Euro Baukosten reduzieren will, muss ca. 1200-1400 Arbeitsstunden aufbringen. Weil bei Eigenleistungen die Lohnnebenkosten sowie die Risiko- und Gewinnmarge des Bauunternehmers oder Handwerkers entfallen, kann man etwa 7-8 Euro als Arbeitsstundensatz ansetzen. Wenn wir davon ausgehen, dass der Bauherr zwei Bauhelfer hat, so teilen sich diese 3 die Arbeitsstunden. Ausgehend von 1200 Stunden entfallen auf jeden 400 Arbeitsstunden in der Freizeit. Nicht berücksichtigt wurde hier, dass Eigenleistungen die Bauzeit bis zum Dreifachen der Normzeiten überschreiten können.
Der Hausbau als Ausbauhaus ist sowieso nur dann eine Kostenersparnis, wenn Bauhelfer und Bauherren gute handwerkliche Fähigkeiten, Erfahrung und die notwendige Ausdauer haben. Schließlich arbeiten Sie und Ihre Mitstreiter in Ihrer Freizeit, die im Regelfall sowieso schon eng bemessen ist. Gewerke wie Putzarbeiten, Heizungsinstallation, Elektroinstallation und Sanitärinstallation sind Gewerke, die Fachleute in der Regel weitaus professioneller ausführen können als Laien. Befinden sich in Ihrem Bekanntenkreis keine Fachleute, so ist der Zeitgewinn durch Vergabe an Handwerker wertvoller, als die vermeintliche Ersparnis durch Eigenleistung. Zudem erhalten Sie bei Ausführung durch Handwerksfirmen eine Gewährleistung.
Wichtig ist, dass der Wert der Eigenleistung richtig angesetzt wird. Wenn Sie Eigenleistungen anrechnen, dann müssen die Materialien berücksichtigt werden. Dafür ein Beispiel:
Der/die Bauherr/in hat im Rahmen der Baufinanzierung Eigenleistungen mit 40.000 Euro angesetzt. Selbst wenn die Eigenleistung der Höhe nach korrekt kalkuliert wäre, darf nicht übersehen werden, dass die notwendigen Baumaterialien ca. 50% ausmachen. Würde man dies in der Finanzierung nicht berücksichtigen, wäre die Folge eine Finanzierungslücke von 20.000 Euro. Wichtig ist also, Eigenleistungen realistisch zu berechnen und dabei die Materialkosten nicht in die Eigenleistungen einzurechnen.

Auch dies sollten Sie beim Bauen mit Eigenleistungen beachten:

Unabdingbar ist, dass der Bauherr seine Helfer bei der örtlichen Bau-Berufsgenossenschaft beitragspflichtig versichert. Der Versicherungsschutz kann durch zusätzliche Bauhelferversicherung verbessert werden, denn die Bau-Berufsgenossenschaft leistet nicht besonders umfangreich, dafür aber recht günstig. Für die Versicherungspflicht und damit verbundene Meldepflicht ist es irrelevant, ob die Helfer unentgeltlich oder gegen Bezahlung mitarbeiten. Für die Anmeldung bei der Bau-Berufsgenossenschaft genügt die Angabe der Personen und die Arbeitsleistungen, die diese Personen ausführen. Verstöße gegen die Melde- und Nachweispflichten können nicht nur mit Bußgeld geahndet werden, es drohen auch Ansprüche der Berufsgenossenschaft, wenn es zu einem Schadensfall beim Hausbau kommt. Bauherr/in sind von Pflichtversicherung ausgenommen, können (sollten) sich aber freiwillig versichern.


Isolierung, Wärmedämmung, Energiesparhäuser – ein weites Feld

Jahrzehnte lang wurde der Isolierung oder Wärmedämmung beim Hausbau nur mäßige Beachtung geschenkt. Die Folge waren Häuser, die einen Großteil der Wärme unfreiwillig nach außen abgaben und gleichzeitig unerwünschte Kälte ins Haus hineinließen. Doch in den letzten Jahren hat sich das grundlegend geändert. Nicht zuletzt die Energieeinsparverordnung trägt zu einem völlig neuen Umgang mit der Isolierung und der Wärmedämmung bei. Energiesparhäuser sind längst keine Exoten mehr, sondern eine Bauweise, die immer beliebter wird.

Reduzierung des Energieverbrauchs per Gesetz

Wer sich für den Bau eines Energiesparhauses interessiert, kann viele Wege gehen, um sich zu informieren. So bietet beispielsweise der Hausbau bei Immonet.de zahlreiche Möglichkeiten, sich bereits im Vorfeld mit den wichtigen Faktoren zu beschäftigen. Dort findet man auch den Hinweis, dass die Wärmeschutzverordnung vorschreibt, den Energieverbrauch bei Wohneigentum zu verringern. Dies soll erreicht werden durch natürliche Baumaterialien und energiesparende Dämmstoffe.

Lehm: Back to the Roots

Moderne Dämmstoffe sind durchaus auch alte Dämmstoffe. Schon seit Jahrhunderten wird für die Dämmung von Häusern Lehm verwendet. Und findet gerade wieder neue Freunde. Im Vergleich zu modernen Verfahren und Materialien reicht Lehm zwar nicht aus. Als ergänzender Stoff bietet er sich aber an und wird oft beim Hausbau eingesetzt.

Hightech-Dämmung der modernen Zeit

Heutzutage werden zum Dämmen und Isolieren von Energiesparhäusern vornehmlich Materialien wie Holzfaserdämmplatten oder Kokosfasermatten genutzt. Sie überzeugen durch einen guten Primärwärmegehalt, was bedeutet, dass nur wenig Wärme nach außen entweichen kann. Bei der Entscheidung für die richtige Dämmung des Hauses sollte man im Zweifel auch vor etwas höheren Preisen nicht zurückschrecken. Meist hat sich eine gute Isolation bereits nach verhältnismäßig kurzer Zeit auch finanziell gelohnt. Und man sollte keinesfalls inkonsequent arbeiten. Wer nicht das komplette Haus isoliert, sondern wichtige Bereiche wie Decken oder Keller unberücksichtigt lässt, wird sich darüber wundern, dass die Effizienz sich in Grenzen hält.

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